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Aktuelles

ASB-Seniorenheim in Oberhausen eröffnet

Spezielle Ausstattung und Angebote für Demenzkranke

news299Der Arbeiter-Samariter-Bund Oberhausen/Duisburg, der in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiert, weihte am 19. Juni 2009 sein neues Seniorenheim an der Mellinghofer Str. in Oberhausen offiziell ein. DieAnsprache wurde von Dr. Georg Scholz, Vorsitzender des ASB Nordrhein-Westfalen gehalten, der ASB Oberhausen/Duisburg war durch den Vorsitzender Eckhard Brey und die Geschäftsführerin Marita Hanslik vertreten und für den ASB-Bundesverband überbrachte Bundesvorstandsmitglied Wolfgang Engel die besten Glückwünsche.
Insgesamt wurde sechs Jahre lang geplant und gebaut bis das 8,5 Millionen teure Bauprojekt nun seiner Bestimmung offiziell übergeben werden konnte. Dass das Projekt vom Start weg gut ankommt, ist schon daran zu erkennen, dass bereits zur Eröffnung das Seniorenheim zu zwei Dritteln belegt ist und sich für die restlichen freien Zimmer schon Interessenten gemeldet haben. 70 Mitarbeiter, darunter Geronto-, Ergo- und Altentherapeuten, kümmern sich um die Seniorinnen und Senioren. Pflegefachkräfte, Altenpfleger und versierte Hilfskräfte mit APH- und KPH-Ausbildung können sich gerne noch bewerben, da noch Stellen zu besetzen sind.
Die Architektur des Hauses berücksichtigt die vielfältigen Bedürfnisse der betreuten Menschen, insbesondere auch von Menschen mit Demenz. So sind die Flur und Innenbereiche teilweise wie Rundgänge gestaltet, damit Demenzerkrankte gefahrenfrei ihrem Bewegungsdrang nachgehen können. Auch verschiedene Betreuungsangebote sind speziell auf die Erkrankung abgestimmt.
Genauso wichtig wie eine optimale Pflege ist dem ASB eine würdevolle Sterbebegleitung. So können Angehörige in einem Gästebett auf den Zimmern ihres Angehörigen, falls sie weit entfernt wohnen, übernachten und erhalten zudem psychologische Unterstützung in der schwierigen, belastenden Situation. Mehr Informationen unter www.asb-oberhausen.de
Foto: ASB Oberhausen/Duisburg

ASB-Modellprojekt gestartet

Kulturarbeit mit Kindern

news46Mit dem Modellprojekt „Kulturarbeit mit Kindern" hat der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband NW e.V. im Stadtteil Duisburg-Hochfeld im Frühjahr 2006 ein Kulturprojekt für Kinder gestartet. Ziel des Projektes ist es, die Alltagskompetenz von sozial benachteiligten Kindern durch kulturelle Aktivitäten zu fördern, neue Möglichkeiten von Freizeitaktivitäten aufzuzeigen und deren Berufschancen zu erhöhen. Außerdem sollen die lokalen Koopera­tions- und Ressourcennetzwerke zur Verbesserung der Lebenslage von Kindern unterstützt und vernetzt werden.
Über die konkrete Umsetzung des Projektes in Duisburg-Hochfeld hinaus wird aufgrund der dreijährigen Projekterfahrungen in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen ein Empfehlungs für zukünftige kulturpädagogische Präventions- und Interventi­onsprogramme in benachteiligten Stadtteilen erarbeitet werden.
Prominente Unterstützung erhält das Projekt durch den Komponisten Felix Janosa: Bekannt unter anderem durch seine beliebte Figur „Ritter Rost" und seine Arbeit für „Die Sendung mit der Maus", wird er eigens für die Aufführung im kommenden November Songs komponieren, die, von den projektbeteiligten Kindern im Tonstudio eingesungen, auch auf einer Musik-CD erscheinen werden.
Das „Kulturarbeit mit Kindern"-Projekt wird gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW in Zusammenarbeit mit der „GSP - Gemeinnützige Gesell­schaft für soziale Projekte mbH" - eine Projektgesellschaft des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes LV NRW e.V. Das „Kulturarbeit mit Kindern"-Projekt ist in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen (Lehrstuhl Prof. Dr. Strasser) ent­standen. Die AG Soziale Brennpunkte e.V. Bottrop führt „Kulturarbeit mit Kindern" in gleicher Form in Bottrop-Boy/Welheim als zweiten Projektstandort durch.
Mehr Infos zu diesem Projekt unter dem Button "Projekte" hier auf dieser Website und unter www.ku-ki.de

ASB-Landeskonferenz Nordrhein-Westfalen am 10. Juni 2006

Neuer Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband Nordrhein-Westfalen gewählt

news49Am Samstag, den 10. Juni 2006, fand in Monheim am Rhein die Landeskonferenz des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband Nordrhein-Westfalen statt. Die Landeskonferenz ist das höchste Gremium des Landesverbandes und wird alle vier Jahre einberufen. Eine der Hauptaufgaben der Veranstaltung sind die Wahlen zu verschiedenen Verbandsgremien, insbesondere zum siebenköpfigen Landesvorstand. 143 Delegierte von ASB-Gliederungen aus ganz Nordrhein-Westfalen nahmen an der Versammlung am 10.6.2006 teil.
Bei der eintägigen Landeskonferenz wurde Dr. Georg Scholz als neuer Landesvorsitzender des ASB Landesverbandes NW mit überwältigender Mehrheit gewählt. Der ehemalige NRW-Landtagsabgeordnete ist von Beruf Arzt, für die SPD im Rat der Stadt Hamm und seit vielen Jahren im Arbeiter-Samariter-Bund in verschiedenen Funktionen tätig. Dr. Georg Scholz löst Michael Stricker ab, der sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stellte.
Die zwei Positionen im erweiterten Landesvorstand werden von Werner Kircher (ASB Ortsverband Köln) und Hans-Friedrich Mayer (ASB Regionalverband Bergisch Land) besetzt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Sebastian Kraatz (ASB Ortsverband Menden), Harald Schliekert (ASB Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg), Gisela Schulte (ASB Kreisverband Mettmann) und Sonja Spilker (ASB Regionalverband Ruhr).
Auf der ASB-Landeskonferenz in Monheim wurde auch die drei Mitglieder umfassende ASB-Landeskontrollkommission neu besetzt: Stefan Saure (ASB Regionalverband Oberhausen-Duisburg), Holger Bauknecht (ASB Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg) und Jens Beynio (ASB Kreisverband Mettmann) sind von der Versammlung hierfür gewählt worden.
Zu besetzen galt es auch das dreiköpfige Präsidium: ASB-Präsidiumspräsident ist jetzt der bisherige ASB-Landesvorsitzende Michael Stricker (ASB Bundesverband), Vizepräsidenten wurden die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese (ASB Kreisverband Mettmann) und der CDU-Landtagsabgeordnete im Düsseldorfer Landtag, Dr. Stefan Berger (ASB Regionalverband Möchengladbach/Viersen).
Neben den Personalwahlen wurden von den Delegierten der Landeskonferenz diverse Satzungsänderungen beschlossen und innovative Verbandsprojekte den Delegierten vorgestellt. Unter anderem präsentierten sich der neu gegründete Besuchhundedienst des ASB Regionalverbandes Ruhr und die „Schminkgruppe für realistische Unfalldarstellung" des ASB Regionalverbandes Wesel. Darüber hinaus wurden die Landesverbands-Modellprojekte „Kulturarbeit mit Kindern" und „Sozial macht Schule" vorgestellt.
Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB Landesverbandes NW e.V., erklärt zum Verlauf der Landeskonferenz in Monheim. „Die Landeskonferenz in Monheim demonstrierte deutlich die harmonische und ergebnisorientierte Arbeitsatmosphäre beim Arbeiter-Samariter-Bund in Nordrhein-Westfalen, der mit 160.000 Mitgliedern der größte Landesverband im Bundes-ASB ist. Mit dem neu gewählten Vorstand kann der Arbeiter-Samariter-Bund seine bislang sehr erfolgreiche Verbandsarbeit im Lande mit Volldampf fortführen."
Im direkten Anschluss an die ASB-Landeskonferenz in Monheim wurden zur Unterstützung der Arbeit des Arbeiter-Samariter-Bundes vier Betreuungslastkraft-wagen an verschiedene ASB-Gliederungen in Nordrhein-Westfalen durch den Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Herrn Christoph Unger, übergeben. Diese Fahrzeuge werden schon während der Fußballweltmeisterschaft 2006 für Einsätze zur Verfügung stehen. Betreuungslast-kraftwagen können zum Beispiel mit einem Feldkoch-Anhänger als funktionale Einheit zur Verpflegung von Hilfsbedürftigen oder der Einsatzkräfte eingesetzt werden.
Hintergrundinformation:
Der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Nordrhein-Westfalen ist mit über 160.000 Mitgliedern der größte Landesverband des bundesweit aufgestellten Arbeiter-Samariter Bundes (ASB), der als einer der größten Wohlfahrts- und Hilfsorganisationen in Deutschland insgesamt über 1,1 Millionen Mitglieder zählt. Der ASB ist insbesondere im Rettungsdienst und Katastrophenschutz tätig und betreibt unter anderem Seniorenheime, Behinderteneinrichtungen und Mobile Soziale Hilfsdienste. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden.

Gelungener Sommerworkshop des ASB-Modellprojektes „Kulturarbeit mit Kindern"

ASB-Modellprojekt

news59Die ersten Sommerferien-Aktionstage des Projektes „Kulturarbeit mit Kindern" sind im Kultur- und Stadtteiltreffpunkt „Alte Feuerwache Duisburg-Hochfeld" und auf den benachbarten Spielplätzen mit großem Erfolg gelaufen. „Kulturarbeit mit Kindern" ist ein Modellprojekt des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband NW e.V. (ASB), das Kinder durch kulturelle Aktivitäten in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt. Das dreijährige Projekt wird durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert und von der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet.

Elf Kinder aus Hochfeld im Alter von sechs bis elf Jahren haben mit Feuereifer am Sommerworkshop teilgenommen. An insgesamt sieben Tagen im Juni und Juli 2006 wurde gebastelt, getanzt, gewerkelt und gespielt was das Zeug hielt. Dabei fanden vor allem das Tanzen mit der Tanztherapeutin Elisabeth Steinkuhl und das Werken mit dem Klangbauer Edgar Hilgendorf großen Anklang. „Wir durften mit echten Sägen arbeiten um Musikinstrumente zu bauen", berichtete begeistert eine Zweitklässlerin. Die so beim Workshop erstellten Klangeräte werden im kommenden November bei der ersten Musicalaufführung von „Kulturarbeit mit Kindern", an der Projektkünstler und -pädagogen mit einer 2. Klasse der Gesamtgrundschule Friedenstraße seit März arbeiten, zum Einsatz kommen.
Dass die Sommerferien-Aktion ein voller Erfolg war, liegt auch an dem vielfältigen, ganzheitlichen Angebot, dass „Kulturarbeit mit Kindern"-Standortleiterin Anja Hoppermann hierfür auf die Beine gestellt hat: Ruhige Elemente wechselten sich mit bewegungsreichen ab, laute mit leisen, kopflastige mit körperbetonten. Und trotz der Rekordhitze waren die Kinder nicht nur regelmäßig dabei, sondern sie brachten nach und nach auch noch Geschwisterkinder mit: Der Begeisterungsfunke war ganz offensichtlich in die Familien übergesprungen.
Mehr Informationen über das Modellprojekt "Kulturarbeit mit Kindern" hier auf dieser Webseite unter dem Button "Projekte" oder unter www.ku-ki.de.

Modellprojekt des ASB Nordrhein-Westfalen

„Kulturarbeit mit Kindern" bei Duisburg-Hochfelder Stadtteilfest dabei

news67Unter strahlend blauem Himmel fand am 9. September 2006 das beliebte Stadtteilfest von Duisburg-Hochfeld im Böninger Park statt. Viele Hochfelder Vereine präsentierten sich, darunter auch die Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit. Neben Hüpfburg, Rollenrutsche und heißem Draht hatte deshalb auch das ASB-Projekt „Kulturarbeit mit Kindern" seinen Stand - oder besser gesagt seinen Sitz. Denn hier hatten Kinder die Möglichkeit, auf bunten Teppichen Teller zu jonglieren oder mit Seifenblasen Muster in den Himmel zu malen.
Wer mutig genug wahr, bekam zudem die Chance auf einen tollen Schatz: Die Kinder konnten sich in den von der „Kulturarbeit mit Kindern"-Standortleiterin Anja Hoppermann geleiteten Schatzspielrunden einen Funkelstein verdienen und mit nach Hause nehmen. Und das taten nicht wenige: Einige junge „alte Hasen", die schon bei anderen Veranstaltungen bei der Aktion teilgenommen hatten, waren genauso begeistert dabei wie die vielen Neulinge. Keine Frage, das Duisburg-Hochfelder Stadtteilfest war ein spannender Tag für die ganze Familie.
„Kulturarbeit mit Kindern" ist ein Modellprojekt des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband NW e.V. (ASB), das Kinder durch kulturelle Aktivitäten in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt. Das dreijährige Projekt wird durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert und von der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet.

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